04.01.2012: Dünne Umsätze beim DAX, eine negative Einschätzung der eigenen Stimmungslage und die Erwartung für fallende Kurse beim DAX in den nächsten Monaten sprechen gegen eine nachhaltige Januar-Rallye. Das Sentiment für die nächsten Monate ist negativ.

Entgegen der Kursgewinne in den ersten Tagen des Jahres, ist die gefühlte Stimmung zum DAX im Vergleich zur Vorwoche deutlich schlechter geworden (vgl. Abbildung rechts). Dieser kurzfristige bis mittelfristige Indikator zeigt, dass dem aktuellen Anstieg des DAX nicht getraut wird. Die befragten Marktteilnehmer sind skeptisch, besorgt und vorsichtig. Nur Wenige der befragte Marktteilnehmer zeigen sich zuversichtlich.
Diese Ansicht wird untermauert durch die Erwartungshaltung zum DAX in drei Monaten. Dieser Sentiment-Indikator fiel im Vergleich zur letzten Umfrage deutlich auf jetzt unter 30 Punkte. Auch die aktuell geringen Umsätze am deutschen Aktienmarkt sprechen nicht für eine anhaltende Januarrallye am deutschen Aktienmarkt.
Und wo steht der DAX in einem Jahr? WELT-ONLINE errechnete aus 29 Prognosen für 2012 führender Investmenthäuser einen DAX am Jahresende 2012 von 6485 Punkten
>>. Dies entspricht in etwa den Erwartungen, welche Marktteilnehmer auf marketVote in dieser Woche abgegeben haben. Sie erwarten, dass der DAX am Jahresende leicht gestiegen sein wird. Auffällig dabei ist die angegebene Unsicherheit zu dieser Einschätzung. Viele Befragten sind sich nicht sicher oder nur ein wenig sicher, wie der DAX am Jahresende stehen wird.
Die Börse ist verunsichert. Die wenigsten Marktteilnehmer glauben wahrhaftig an ihre eigenen Prognosen. Und was ist für die Börse am schlimmsten? Eine zu große Portion Unsicherheit.
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